Bildschirmtest
8 Vollbild-Checks — tote Pixel, Backlight Bleeding, Schärfe, Kontrast und mehr.
Beginne mit dem Einfarben-Test und arbeite dann alle 8 Prüfungen der Reihe nach ab. Klicke auf den Bildschirm oder drücke die Leertaste, um zur nächsten Prüfung zu gelangen. insgesamt 32 Schritte
- Klicke auf die rechte Bildschirmhälfte, um zur nächsten Ansicht zu gelangen; sind alle Ansichten der aktuellen Prüfung fertig, geht es zur nächsten Prüfung — und nach der letzten Prüfung endet der Vollbildmodus automatisch.
- Klicke auf die linke Bildschirmhälfte, um zur vorherigen Ansicht zurückzukehren; bei der allerersten Ansicht stoppt es.
- Im Vollbildmodus blenden sich das obere Label und die unteren Buttons nach 3 Sekunden automatisch aus, damit du den Bildschirm frei betrachten kannst.
- Fahre für 1 Sekunde mit der Maus unten in die Bildschirmmitte, um Label und Buttons wieder einzublenden; bewegst du dich weg, blenden sie nach 1 Sekunde wieder aus.
- Der Breathing-Test endet nach etwa 10 Sekunden automatisch.
Bildschirmtests
Tote / feststeckende Pixel
: Vollbild-Einzelfarben, um helle, dunkle und verfärbte Pixel aufzuspüren. NormalJede Volltonfläche füllt den Bildschirm gleichmäßig, ohne helle, dunkle oder verfärbte Punkte. FehlerEin Punkt, der in allen Farben hell, dunkel oder verfärbt bleibt, ist ein toter oder feststeckender Pixel — zähle sie und prüfe die Garantie.Backlight-Test
: Erkennt Licht, das an Kanten und Ecken auf schwarzem Hintergrund austritt. NormalAuf Vollschwarz im abgedunkelten Raum ist das Panel gleichmäßig dunkel; schwaches Eckleuchten bei IPS ist normal. FehlerHelle Bleeding-Flecken von Kanten oder Ecken (BLB), die auch beim normalen Betrachten sichtbar bleiben — für die Garantie abfotografieren.Störungstest
: Schachbrett-, Linien- und Rastermuster, die Moiré und Streifen sichtbar machen. NormalSchachbrett-, Linien- und Gittermuster erscheinen eben und gleichmäßig, ohne Wellenflimmern auf Flächen. FehlerWellige Moiré-Streifen auf ebenen Flächen — Panelstruktur oder falsche Skalierung; in nativer Auflösung nachtesten.Schärfetest
: Text, Linien und Formen, um Schärfe und saubere Kanten zu prüfen. NormalAuf normale Betrachtungsdistanz sind Text und Linien in der Mitte und allen vier Ecken gleich scharf. FehlerEine Ecke oder Seite wirkt sichtbart unscharf — möglicher dezentrierter Verbund oder Paneldefekt; mit Referenzfotos vergleichen.Kontrasttest
: Schwarz-Weiß-Verläufe, um Tonwerttiefe und weiche Übergänge zu beurteilen. NormalDer Schwarz-Weiß-Verlauf geht über den ganzen Bereich weich über, ohne sichtbare Stufen. FehlerStufenbänder, abgesoffene Schatten oder geclippte Lichter — das Panel selbst oder aggressive OSD-Einstellungen begrenzen die Tonwerttiefe.Graustufentest
: Eine gestufte Grautreppe, um Gleichmäßigkeit und Banding zu prüfen. NormalJede Graustufe ist neutral, gleichmäßig abgestuft und ohne Farbstich. FehlerEinige Grautöne kippen ins Rosa, Grüne oder Blaue, oder es bilden sich Bänder — ungleichmäßige Beleuchtung oder grobe Werkscalibration.Farbsättigung
: Kräftige Einzelfarben, um Farbraumabdeckung und Farbtreue einzuschätzen. NormalVolltonfarben wirken satt und klar, ohne matte oder seltsame Flecken auf der Fläche. FehlerLokal matte oder farblich falsche Flecken auf einer Volltonfläche — erst Farbreinstellungen des Grafiktreibers prüfen, dann das Panel verdächtigen.Breathing-Test
: Beobachte einen statischen grauen Bildschirm und beurteile periodisches Helligkeitspulsieren. NormalEin statischer Graubildschirm hält die Helligkeit konstant, ohne sichtbares Pulsieren. FehlerDie Helligkeit pulsiert sichtbar periodisch — PWM-Dimmung mit niedriger Frequenz; wie stark man es merkt, ist individuell.Warum My PC Tester?
Ohne Installation, datenschutzfreundlich
Läuft komplett im Browser – nichts zum Herunterladen. Jeder Test läuft lokal, und es werden keine Bilddaten hochgeladen.
Acht Prüfungen in einem Tool
Tote Pixel, Backlight, Störungen, Fokus, Kontrast, Graustufen, Sättigung und Breathing – eine komplette Bildschirmuntersuchung an einem Ort.
Vollbild für volle Genauigkeit
Ein Klick aktiviert den Vollbildmodus, blendet die Browser-Oberfläche aus und lässt die Muster jeden Pixel bedecken – für genauere Ergebnisse.
Kostenlos und einfach
Alles dauerhaft kostenlos und ohne Registrierung. Geführte Tipps, Pfeiltasten und Shortcuts wechseln Farben und Modi im Handumdrehen.
Funktioniert auf Smartphone & Tablet
Läuft direkt im Browser deines Smartphones: Tippe, um Muster zu wechseln, und prüfe tote Pixel oder Backlight Bleeding im Vollbild – ideal für den Schnellcheck beim Kauf eines gebrauchten Smartphones oder Tablets.
So startest du den Test
- 01 · Test auswählen
Klicke auf „Vollständigen Bildschirm-Check starten“ oder einen einzelnen Teiltest, um ins Vollbild zu gelangen; du kannst auch eine Testseite direkt öffnen.
- 02 · Bildschirm absuchen
Prüfe im Vollbild jeden Bildbereich und wechsle mit den Pfeiltasten zwischen Einzelfarben, Mustern oder Richtungen.
- 03 · Ergebnis bewerten
Entscheide, ob du tote Pixel, Bleeding, Farbstich oder andere Fehler erkennst. Klicke auf die rechte Hälfte, um weiterzugehen, oder drücke ESC zum Beenden.
Häufig gestellte Fragen
Wie prüfe ich meinen Monitor auf Fehler?
Gehe die Tests dieser Seite der Reihe nach durch: tote Pixel, Backlight Bleeding, Banding im Graustufentest, Farbsättigung und Schärfe grenzen jede Panel-Eigenschaft einzeln ein. Rund zehn Sekunden pro Muster in einem abgedunkelten Raum finden die allermeisten sichtbaren Defekte – die komplette Prüfung dauert zwei bis drei Minuten.
Was ist Backlight Bleeding?
Es ist Licht, das bei dunklen Szenen an den Kanten oder Ecken des Panels austritt, verursacht durch ungleichmäßigen Druck oder Versiegelung zwischen den Backlight-Schichten und dem Rahmen. Es zeigt sich als weißer oder gelblicher Hof. Leichtes Bleeding liegt innerhalb der normalen Werkstoleranz; ein breiter, ungleichmäßiger Hof, der bei normaler Helligkeit auf einem neuen Monitor sichtbar bleibt, ist ein Qualitätsmangel.
Auf welchen Sättigungswert soll ich meinen Monitor stellen?
Es gibt keine einzige „richtige“ Zahl. Für Alltag und Web ist der sRGB-Modus des Monitors (oder die Werkseinstellung um 50 %) die sichere Wahl; knallige Demo-Modi wirken peppig, verschieben aber Hauttöne und Markenfarben. Für Foto- und Videoarbeit richte dich nach dem Farbraum des Projekts und verifiziere die Genauigkeit mit einem Kalibrator.
Was ist der Unterschied zwischen Farbton und Sättigung?
Der Farbton sagt, welche Farbe es ist – die Position auf dem Rad Rot→Gelb→Grün→Blau. Die Sättigung sagt, wie rein diese Farbe ist, von ausgewaschenem Grau (0 %) bis voll leuchtend (100 %). Derselbe Farbton wirkt je nach Sättigung blass oder kräftig, während die Helligkeit festlegt, wie hell oder dunkel er ist – alle drei zusammen ergeben HSB.
Wie prüfe ich den Farbraum meines Monitors?
Ein Browser-Test kann die Farbraumabdeckung nicht als Zahl messen – dafür braucht es ein Colorimeter. Hier prüfen kannst du: Wirken die Rot-/Grün-/Blau-Primärfarben satt statt ausgewaschen, bleiben ähnliche Farbtöne unterscheidbar und zeigen Gradiente Banding (Hinweis auf ein 6-Bit-Panel)? Exakte sRGB-/DCI-P3-Abdeckungswerte liefert das Datenblatt des Herstellers oder ein Kalibrator.
Ich habe einen toten Pixel gefunden – bekomme ich einen Ersatz?
Bei den meisten Herstellern gelten bis zu 3 tote Pixel als normal. Einige Premium-Marken (Dell UltraSharp, EIZO) garantieren jedoch null helle Pixelfehler. Teste einen neuen Monitor sofort und kontaktiere den Support innerhalb der Rückgabefrist.
Ist IPS Backlight Bleeding normal?
Leichtes IPS Glow ist eine physikalische Eigenschaft von IPS-Panels und kaum zu vermeiden. Starkes Kantenbleeding, das dunkle Szenen bei normaler Helligkeit und normalem Abstand sichtlich stört, ist ein Qualitätsmangel und ein Umtauschgrund.
Warum kann ich den Vollbildmodus nicht aktivieren?
Manche Browser beschränken die Fullscreen-API. Nutze die neueste Version von Chrome, Edge oder Firefox, erlaube die Vollbildberechtigung und löse den Vollbildmodus über den Button auf der Seite aus. Auch ohne Vollbild läuft der Test im Fenster weiter.
Beschädigt der Test meinen Bildschirm?
Nein – das Tool zeigt nur Muster und Farben an, und das kann ein Display nicht beschädigen. Allerdings kann ein OLED-Panel, das sehr lange ein weißes Vollbild zeigt, schneller altern – halte jeden Test unter einer Minute.
Ich sehe deutliches Banding im Graustufentest – warum?
Meist liegt es an einer geringen Tonwerttiefe des Panels (6 Bit, per Dithering auf 8 Bit simuliert), einer falschen Ausgabe-Bittiefe im GPU-Treiber oder zu geringer Interface-Bandbreite. Stelle im Treiber 8/10 Bit mit vollem Dynamikumfang ein und nutze HDMI 2.0+ oder DP 1.4+.
Funktioniert das auch auf Smartphone oder Tablet?
Ja – öffne einfach die Seite. Querformat und höhere Helligkeit helfen; weil Smartphone-Displays klein sind, kannst du bei der Jagd nach toten Pixeln die System-Zoomfunktion nutzen.
Bildschirmtypen
Nach Größe & Einsatz
- Native Auflösung: Browser können das physische Panel nicht auslesen – wechsle ins Vollbild und prüfe, ob Ein-Pixel-Gitterlinien messerscharf gerade bleiben; so kontrollierst du die pixelgenaue 1:1-Darstellung.
- 24 Zoll: der Preis-Leistungs-Mainstream.
- 27 Zoll: der Sweet Spot zwischen Schärfe und Sichtfeld.
- 32 Zoll und größer: für Multitasking und Immersion – größere Diagonalen brauchen höhere Auflösungen, um scharf zu bleiben.
Nach Lichtquelle
- LCD: Backlight plus Flüssigkristalle, der Mainstream; unterteilt in TN / IPS / VA.
- OLED: jedes Pixel leuchtet selbst – echtes Schwarz und riesiger Kontrast, aber Einbrenn-Risiko und höherer Preis.
- Mini-LED: viele Backlight-Zonen geben LCD fast OLED-Kontrast ohne Einbrennen.
Anschlüsse & Kernwerte
Anschlussarten
- HDMI: der Alltagsstandard.
- DisplayPort (DP): trägt höhere Kombinationen aus Bildwiederholrate und Auflösung.
- Type-C: transportiert Video, Daten und sogar Strom in einem Kabel – beliebt bei Laptops.
Kernwerte
- Bildwiederholrate: mehr Bildaufbauten pro Sekunde = flüssigere Bewegung; 144/165/240/360 Hz sind übliche Gaming-Specs.
- Reaktionszeit: die Zeit, die ein Pixel für den Farbwechsel braucht – niedriger bedeutet weniger Ghosting und Schlieren.
- Eingabelatenz: die Verzögerung vom Signal bis zum dargestellten Bild.
Miss echte Bildwiederholrate, Reaktionszeit und Eingabelatenz mit dem Tester hier – statt den Marketing-Specs zu vertrauen.
Monitor-Aufbau
Von innen: jedes Teil hat eine Aufgabe
- Mainboard (Scaler/Treiber) – das „Gehirn“: verarbeitet Signaleingang, Farbabstimmung und Einstellungen.
- Panel – das „Herz“: bestimmt Bildqualität, Farben und Blickwinkel.
- Backlight: steuert Helligkeitsgleichmäßigkeit und Schatten-/Lichtdetails bei HDR.
Ergonomie & Anpassung
- Höhe, Neigung und Drehung (sogar 90° Hochformat) entscheiden über den Komfort für Nacken und Augen.
- VESA-Halterung erlaubt Monitorarm oder Wandhalter für flexible Setups.
- Panelwahl, Farbkalibrierung und Multi-Monitor-Setups sind die „Pro“-Liga der Anpassung.
Panels & Farbqualität
Paneltypen
- TN: am schnellsten und günstigsten, schwächere Farben und Blickwinkel.
- IPS: farbtreu mit weiten Blickwinkeln – die Wahl für Büro und Mainstream-Gaming.
- VA: höchster Kontrast und bestes Schwarz – ideal für Filme und dunkle Szenen.
- OLED: nahezu unendlicher Kontrast, schnelle Reaktion und perfektes Schwarz – achte auf Einbrennen.
Farbspezifikationen
- Farbraum: sRGB, DCI-P3, Adobe RGB – mehr Abdeckung bedeutet sattere Farben.
- Farbtreue (ΔE): unter 2 ist das Profiziel; dazu 8/10 Bit und HDR 400/600/1000.
- Werkskalibrierung, Quantum Dots (QD) und entspiegelnde Beschichtungen runden das Bild ab.
Echte Farbraumabdeckung, ΔE und Helligkeitsgleichmäßigkeit verifizierst du besser mit einem Tester als mit dem Datenblatt.
Bildschirmpflege & Nutzungs-Tipps
Helligkeit an den Raum anpassen
Peile für Büroarbeit 120–150 Nits und für dunkle Räume 80–100 Nits an. Zu hell altert das Panel und ermüdet die Augen; zu dunkel verschluckt Schattendetails.
Sinnvolle Farbtemperatur einstellen
Tagsüber 6500 K (D65); nachts auf 4000–5000 K senken, um blaues Licht zu reduzieren – oder den Nachtmodus des Betriebssystems automatisch machen lassen.
OLED-Einbrennen verhindern
Statische Elemente können bei OLED auf Dauer Geisterbilder hinterlassen. Nutze Pixel Shift oder einen Bildschirmschoner, damit Taskleiste und Logos nicht dauerhaft einbrennen.
Regelmäßig kalibrieren und reinigen
Profis kalibrieren die Farbe monatlich mit einem Messgerät; reinige den Bildschirm mit einem weichen Tuch und meide starkes direktes Licht. Matte Panels passen in helle Räume.
Kaufberatung
Einsatzzwecke
- Büro: IPS + angenehme Helligkeit + wenig blaues Licht.
- Gaming: 144 Hz+ Bildwiederholrate und niedrige Reaktionszeit.
- Design: weiter Farbraum und hohe Farbtreue, idealerweise werkskalibriert.
- Filme: VA oder OLED für Kontrast und HDR.
Größe & Auflösung
- Büro: 24–27 Zoll mit 1080p/2K reichen locker.
- Design/Gaming: 27 Zoll 2K oder 32 Zoll 4K für Schärfe und Sichtfeld.
- Multitasking/Programmieren: Ultrawide 21:9 oder 32:9 wirkt wie zwei Bildschirme.
Bildwiederholrate & Panel
- E-Sport: 144 Hz+ mit schnellem TN oder High-Refresh-IPS.
- Farben/Blickwinkel: IPS; Kontrast/Dunkelszenen: VA; Höchstanspruch: OLED.
- Unsicher? Teste Farbraum, Helligkeitsgleichmäßigkeit und Bildwiederholrate, bevor du aufrüstest.
Marken
- Klassiker: Samsung, LG, Dell, BenQ – Paneltechnik und Farbmanagement.
- Preis-Leistung: Xiaomi, ViewSonic, AOC, HKC – viel Ausstattung fürs Geld und High-Refresh-Serien.
- E-Sport: Alienware, ROG, Ant Esports – Performance und Gamer-Design.
Empfohlene Testreihenfolge
Tastatur & Maus
Tastatur und Maus sind die Eingabegeräte, die du täglich benutzt. Pflicht sind der Tastatur Rollover Test, der Tastatur Chatter Test, der Maus Doppelklick Test und der Maus Polling Rate Test — sie finden Tastenkonflikte, Doppelanschläge und defakte Switches, solange du noch umtauschen kannst.
Bildschirm & Bildwiederholrate
Du bist hierEinen neu gekauften Monitor unbedingt testen — besonders den Test auf tote Pixel, den Backlight-Test, den Graustufentest und den Test der Bildwiederholrate, damit du Panelmängel noch in der Umtauschfrist entdeckst. Smartphone-Displays testen wir auch — öffne die Seite dafür einfach im Handy-Browser und starte den Smartphone-Display-Test.
Lautsprecher, Mikrofon & Webcam
Bei Audio-Ein- und -Ausgabe solltest du zuerst den Lautsprecher Kanal Test, den Lautsprecher Sweep Test, einen schnellen Mikrofon Test und den Mikrofon Rausch Test ausprobieren — sie bestätigen Stereobalance, Frequenzgang und einen sauberen Rauschteppich; mit dem Webcam Test prüfst du zusätzlich Bildqualität, flüssige Bewegungen und Bildrauschen.
Grafikkarte & Controller
Brauchst du GPU-Leistung oder spielst du gern? Mach den Volumeshader_bm GPU-Test, um die Grafikkarte unter Last zu prüfen, und nimm danach den Controller Test — check dabei gleich den Controller Drift Test und den Controller Vibration Test.