Mikrofon Test
Eingangspegel, Grundrauschen, Spektrum und Samplerate — mit Aufnahme und Wiedergabe, um dich selbst zu hören.
Aufnahme starten klicken und Mikrofonzugriff erlauben → sprechen → Aufnahme stoppen → Aufnahme abspielen und prüfen.
Mikrofon-Tests
Mikrofon-Test
: Durchlaufe Pegel-, Rausch-, Spektrum-, Samplerate- und Aufnahme-Wiedergabe-Checks der Reihe nach, um dein Mikrofon zu diagnostizieren. NormalDie Aufnahme-Wiedergabe bringt deine Stimme klar zurück, auf gesundem Pegel und ohne starkes Rauschen. FehlerIst die Wiedergabe stumm, verzerrt oder im Rauschen begraben — gehe Pegel-, Rausch- und Spektrum-Test durch, um die fehlerhafte Stufe zu finden.Pegel-Test
: Beobachte die Eingangslautstärke in Echtzeit und bestätige schnell, dass das Mikrofon deine Stimme aufnimmt. NormalDer Balken folgt beim Sprechen klar der Stimme und schlägt nie voll in den roten Bereich aus. FehlerBewegt sich beim Sprechen kaum — falsches Mikro gewählt oder Gain zu niedrig; schlägt ins Rote — kurz vorm Clipping, Boost senken oder Abstand halten.Rausch-Test
: Misse das Restrauschen in Stille, um zu sehen, ob das Mikrofon oder die Umgebung zu sehr rauscht. NormalIm stillen Raum liegt der Ruhe-Rauschteppich sehr tief, und deine Stimme ragt deutlich darüber. FehlerEin lautes Zischen oder Brummen konkurriert mit der Stimme — zu hoher Boost, Störungen der Frontbuchse, ein rauschiges Mikro oder der Raum selbst.Spektrum-Test
: Visualisiere die Frequenzverteilung und erkenne, ob deine Stimme voll klingt oder verzerrt. NormalDie Stimme zeigt eine volle Verteilung über das Sprachband, mit klar vorhandenen Höhen. FehlerFehlende Höhen machen die Stimme dumpf, oder seltsame Spitzen dominieren — zu aggressive Unterdrückung oder defekte Kapsel.Warum My PC Tester?
Deine Stimme bleibt lokal
Jedes Bit Audio wird in deinem Browser verarbeitet und aufgenommen – nichts wird je auf einen Server hochgeladen.
Echtzeit-Wellenform
Live-Feedback im Millisekundenbereich macht Pegel und Grundrauschen sofort sichtbar.
Aufnehmen & zurückhören
Verlustfreie lokale Aufnahmen lassen dich konkret hören, wie du bei anderen klingst.
Die tiefen Specs lesen
Samplerate, Kanalzahl, Latenz und Spektrum direkt aus der Hardware gelesen – genug für alles vom Werkscheck bis zum Pro-Tuning.
So startest du den Test
- 01 · Mikrofonzugriff erlauben
Klicke auf „Mikrofontest starten“. Der Browser fragt nach der Berechtigung – klicke unbedingt auf „Zulassen“.
- 02 · Pegel & Wellenform beobachten
Sprich normal und beobachte, wie die grüne Wellenform und der Pegelbalken deiner Stimme folgen; wenn du aufhörst, sollte beides nahe Stille liegen.
- 03 · Aufnehmen und abhören
Drücke „Aufnahme starten“, sprich kurz drauflos, stoppe und gib es wieder – achte auf Brummen, Pops oder Echo.
Mikrofon-Begriffe erklärt
- Samplerate
- Die Klangproben, die pro Sekunde aufgenommen werden. 44100 Hz (CD-Qualität) und 48000 Hz (DVD-Qualität) sind die gängigen Standards.
- Grundrauschen
- Das Zischen oder Brummen, das ein Mikrofon selbst in einem perfekt stillen Raum noch aufnimmt. Günstige Mainboard-Codecs und Budget-Mikrofone haben meist ein höheres Grundrauschen.
- Gain (Verstärkung)
- Wie empfindlich das Mikrofon auf Klang reagiert. Mehr Gain heißt lauteres Audio, verstärkt aber auch Raumgeräusche – und kann übersteuern.
- Niere (Cardioid)
- Eine Richtcharakteristik, die Klang von vorn aufnimmt und von hinten ausblendet – ideal für Streamer und Gaming-Sprache.
Fehlerbehebung
Gar keine Geräte aufgelistet
Symptom: Es wird kein Mikrofon erkannt.
So behebst du es:
- Prüfe, ob das Headset-Mikrofon in der richtigen Buchse steckt – am Desktop ist der rosa Mikrofonanschluss richtig, nicht der grüne Kopfhöreranschluss.
Angesteckt, aber kein Ton
Symptom: Gerät vorhanden, nimmt aber nichts auf.
So behebst du es:
- Prüfe den physischen Stummschalter am Kabel deines Gaming-Headsets.
- Manche Laptops haben eine F-Taste, die das Mikrofon deaktiviert – prüfe sie.
Klingt unter Wasser / robotisch
Symptom: Aufnahmen klingen hohl oder mechanisch.
So behebst du es:
- Meist wirft Bluetooth wegen Bandbreite das Mikrofon auf den 8000-Hz-Freisprechmodus zurück.
- Nutze für Sprachchat ein kabelgebundenes oder 2,4-GHz-Headset.
Ständiges Zischen / Brummen
Symptom: Dauerhaftes Rauschen auf dem Mikrofon.
So behebst du es:
- Senke „Mikrofon-Boost“ (meide mehr als +20 dB).
- Stecke am Desktop in die hintere Mainboard-Buchse, um Störungen der Frontbuchse zu meiden.
Häufig gestellte Fragen
Wie prüfe ich den Pegel meines Mikrofons?
Wechsle im Tester oben zum Pegel-Test und sprich mit normaler Lautstärke – die Live-Anzeige zeigt deinen Eingangspegel. Eine gesunde Stimme sollte bequem bis in den oberen grünen Bereich ausschlagen, ohne ins Rote zu knallen. Bewegt sich der Balken kaum, erhöhe die Mikrofonlautstärke des Systems (bei Bedarf mit Mikrofon-Boost) und teste erneut.
Die Seite meldet „kein Zugriff auf das Mikrofon“ oder nichts passiert?
Stelle sicher, dass du auf „Zulassen“ geklickt hast. Hast du vorher abgelehnt, klicke auf das Schlosssymbol in der Adressleiste, setze das Mikrofon auf Zulassen und lade die Seite neu.
Meine Stimme ist so leise, dass sie kaum hörbar ist?
Zieh in den System-Soundeinstellungen die „Mikrofonlautstärke“ auf 100 und aktiviere bei Bedarf „Mikrofon-Boost“.
Ständiges Brummen / Rauschen auf dem Mikrofon?
Meist steht „Mikrofon-Boost“ zu hoch, oder die Frontbuchse fängt elektrische Störungen ein. Nutze stattdessen die hintere Mainboard-Buchse.
Andere hören ein starkes Echo?
Das Mikrofon nimmt deine Lautsprecher wieder auf. Trage ein Headset oder aktiviere die „Echounterdrückung“ des Systems.
Der Browser testet einwandfrei, aber im Spiel gibt es kein Mikrofon?
Der „Exklusivmodus“ von Windows wird eventuell von WeChat oder anderen Apps belegt. Deaktiviere „Anwendungen dürfen exklusive Kontrolle über dieses Gerät übernehmen“ in den Mikrofoneigenschaften.
Mikrofon-Grundlagen
Typen & Anschluss
- Kombi aus Sound- und Mikrofontest: sobald dein Mikrofon bestanden hat, starte unseren Lautsprechertest, damit beide Enden des Gesprächs geprüft sind.
- Dynamisch: robust und lärmfest – top für Livestreams und Street-Interviews.
- Kondensator: empfindlicher und detaillierter – die Studio-, Podcast- und Gamer-Wahl, nimmt aber auch Raumgeräusche und Pops auf.
- USB: Plug-and-play mit integrierter Soundkarte · XLR: Pro-Qualität, braucht ein Interface/Mischpult · 3,5 mm: analog und am grundlegendsten.
Kern-Kennzahlen
- Signal-Rausch-Abstand (SNR, dB): höher = sauberere Aufnahme mit weniger Zischen.
- Empfindlichkeit: höhere nimmt bei gleicher Lautstärke mehr auf – kann aber auch Raumgeräusche verstärken.
- Die Membran macht Klang zum Signal; ein Vorverstärker und ein ADC (USB) bringen ihn zu deinem PC.
Datenblatt-Angaben lügen oft – miss echtes Grundrauschen, Empfindlichkeit und Latenz mit dem Tester hier.
Membran & Klangqualität
Membrantypen
- Großmembran-Kondensator: sattes, warmes Fundament und feine Details – die Studio- und High-End-Streamer-Wahl.
- Kleinmembran-Kondensator: schnelle Impulsantwort und knackige Höhen – gut für Instrumentenaufnahmen und Live-Mitschnitte.
- Dynamische Kapsel: verkraftet laute Quellen ohne Übersteuern – Live-Gesang und Street-Einsatz.
Wichtige Kennwerte
- Frequenzgang: breiter und flacher um 20 Hz – 20 kHz klingt natürlicher.
- Max. SPL: wie laut eine Quelle sein darf, bevor es verzerrt – entscheidend bei Verstärkern und Drums.
- Eigenrauschen: niedriger ist besser – Pro-Mikrofone bleiben meist unter etwa 15 dB.
Hardware- und Software-Entrauschen helfen, können Stimm-Details aber stumpf machen – prüfe das echte Ergebnis mit einem Test.
Wie Mikrofone funktionieren
Wandlerprinzipien
- Dynamisch: Klang bewegt eine Spule im Magnetfeld – robust, braucht keine externe Speisung.
- Kondensator: Klang verändert einen geladenen Spalt – braucht 48-V-Phantomspeisung, empfindlicher und präziser.
- MEMS: winzige Chips in Smartphones und Laptops – integriert und günstig, begrenzte Qualität.
Richtcharakteristiken
- Kugel: nimmt Klang aus allen Richtungen auf – Meetings und Raumatmosphäre.
- Niere: nimmt vorn auf, blendet hinten und seitlich aus – der Streamer- und Podcaster-Favorit.
- Acht: nimmt vorn und hinten auf – für Zwei-Personen-Interviews.
Nutzung & Pflege deines Mikrofons
Schnelle Fehlersuche
- Aussetzer oder unruhiger Pegel: USB-Kontakt, verschlissenes Kabel oder Treiber.
- Mehr Rauschen: zu viel Gain, Netzstörungen oder ein alterndes Mikrofon.
- Pops oder Verzerrung: zu nah dran, fehlender Popfilter oder Gain-Übersteuerung.
- Teste zuerst Grundrauschen, Latenz und Verzerrung – Hardware versus Einstellungen versus Gewohnheit.
Tägliche Pflege
- Wische Popfilter und Spinne regelmäßig ab, um Staub und Atemfeuchte von der Kapsel fernzuhalten.
- Halte das Mikrofon trocken – Kondensatoren fürchten Feuchtigkeit; lagere sie in einer Trockenbox.
- Prüfe USB-/XLR-Kontakte auf Oxidation; reinige sie bei Bedarf mit einem Alkoholtuch.
- Schalte nach Gebrauch aus und trenne die Phantomspeisung, um die Schaltung zu schützen.
Mikrofon-Pflege
Eine Faust Abstand halten
Halte den Mund etwa eine Faustlänge vom Mikrofon fern – näher ploppt es, weiter weg klingt es dünn.
Popfilter dazwischen
Ein günstiger Schaumstoff-Überzug filtert den größten Teil an Atem- und Windgeräuschen heraus.
Vorderseite beachten
Ein Kondensator mit Nieren-Charakteristik nimmt nur von der Seite klar auf, auf der sein Logo sitzt.
Rauschunterdrückung nutzen
In lauter Umgebung helfen RTX Voice, Krisp oder ein OBS-Suppress-Filter.
Kaufberatung
Einsatzbereiche
- Sprachchat / Meetings: ein günstiges USB-Mikrofon oder Headset-Mikrofon reicht.
- Streaming / Podcasts: ein Nieren-Kondensator plus Popfilter und Spinne.
- Musik / Voice-over: ein Großmembran-Kondensator plus Interface oder Mischpult.
- Mehrpersonen-Meetings: Kugel oder flexibel umschaltbare Charakteristiken.
Anschluss & Membran
- USB ist am einfachsten für Plug-and-play; XLR ist der langfristige Profi-Weg.
- Warme Vocals → Großmembran-Kondensator.
- Präzises Instrumentendetail → Kleinmembran-Kondensator.
- Laute Quellen live → dynamisch.
Prüfe, was du kaufst
- Teste zuerst echtes Grundrauschen, Empfindlichkeit und Verzerrung gegen das Datenblatt.
- Prüfe die Latenz und ob es bei normaler Sprechlautstärke übersteuert.
- Justiere Gain und Abstand, bis die Aufnahme sauber und konstant ist.
Marken & Budget
- Pro-Audio: Shure, RØDE, Audio-Technica, Sennheiser.
- Preis-Leistung: Xiaomi, Philips, TAKSTAR – starke USB-Mikrofone fürs Geld.
- Streamer-Favoriten: Blue, HyperX, Razer – einfache Einrichtung und gute Optik.
- Budget von Einsteiger bis Flaggschiff; der Sprung liegt bei Kapsel, Vorverstärker und Eigenrauschen.
Empfohlene Testreihenfolge
Tastatur & Maus
Tastatur und Maus sind die Eingabegeräte, die du täglich benutzt. Pflicht sind der Tastatur Rollover Test, der Tastatur Chatter Test, der Maus Doppelklick Test und der Maus Polling Rate Test — sie finden Tastenkonflikte, Doppelanschläge und defakte Switches, solange du noch umtauschen kannst.
Bildschirm & Bildwiederholrate
Einen neu gekauften Monitor unbedingt testen — besonders den Test auf tote Pixel, den Backlight-Test, den Graustufentest und den Test der Bildwiederholrate, damit du Panelmängel noch in der Umtauschfrist entdeckst. Smartphone-Displays testen wir auch — öffne die Seite dafür einfach im Handy-Browser und starte den Smartphone-Display-Test.
Lautsprecher, Mikrofon & Webcam
Du bist hierBei Audio-Ein- und -Ausgabe solltest du zuerst den Lautsprecher Kanal Test, den Lautsprecher Sweep Test, einen schnellen Mikrofon Test und den Mikrofon Rausch Test ausprobieren — sie bestätigen Stereobalance, Frequenzgang und einen sauberen Rauschteppich; mit dem Webcam Test prüfst du zusätzlich Bildqualität, flüssige Bewegungen und Bildrauschen.
Grafikkarte & Controller
Brauchst du GPU-Leistung oder spielst du gern? Mach den Volumeshader_bm GPU-Test, um die Grafikkarte unter Last zu prüfen, und nimm danach den Controller Test — check dabei gleich den Controller Drift Test und den Controller Vibration Test.